Die Notwendigkeit der Hausaufgaben

Schüler mögen keine Hausaufgaben. Sie sehen es nicht ein, diese zu machen. Dabei haben Hausaufgaben einen pädagogischen Nutzen. Eltern müssen gezielt kontrollieren, ob ihr Nachwuchs diese fleißig erledigt. Nur wer seine Heimarbeit macht, kommt in der Schule mit. Übung macht den Meister. Dieses Zitat ist nicht nur ein Spruch, um Schüler zu quälen, sondern entspricht der Realität. Hausaufgaben dauern gar nicht so lange, wie immer behauptet wird. Die Lehrer legen großen Wert auf pädagogischen Inhalt. Sie geben nicht nur eine beliebige Seite in einem Buch auf, damit die Schüler etwas zu tun haben. Hausaufgaben dienen zur Überleitung in die nächste Stunde. In Fächern wie Mathe müssen diese zwingend erledigt werden, da der Stoff der nächsten Stunden sich auf diese bezieht. Wer Aufgabe 1 nicht verstanden hat, wird Aufgabe 2 erst recht nicht lösen können. Hausaufgaben sind nicht dazu da, um Schüler zu quälen. Sie haben einen effektiven Nutzen, der sich im späteren Leben auszahlt

Wer später Erfolg haben will, muss Disziplin erlernen. Dies geschieht, indem man seine tägliche Aufgaben erledigt. Die Eltern sind für die Kontrolle verantwortlich. Sie müssen schauen, ob ihr Sohn alles fleißig erledigt hat. Natürlich sollte dieses Prinzip nicht nur auf Zwang aufbauen. Vor allem in jungen Jahren ist einem Jugendlichen nicht bewusst, wozu er das Ganze überhaupt machen soll. Er denkt, das bringt ihm später sowieso keinen Nutzen ein. Eine kleine Belohnung kann Wunder bewirken. Der Nachwuchs träumt schon seit Jahren von einem Ausflug in einen Freizeitpark? Wenn der Sohn seine Hausaufgaben sorgfältig erledigt, darf er sich in den Sommerferien daran erfreuen. Es ist einfach, Jugendliche zu bestechen. Nach einigen Jahren merken sie selbst, wozu sie die Aufgaben erledigen. Dann müssen sie auch nicht mehr motiviert werden. Doch viele Eltern machen den Fehler und glauben, ihrem Sohn sei der Nutzen absolut klar. Denn das ist er nicht.

Mit Hausaufgaben wird Disziplin und Sorgfalt erlernt. Im späteren Berufsleben ist es wichtig, seine Aufgaben pünktlich zu erledigen. Wer sich davor drückt, kann sich schnell einen neuen Job suchen. Doch nicht nur in der Ausbildung sind diese Fähigkeiten immens wichtig. Im Studium gibt es keinen Lehrer, der nach jedem Schüler einzeln schaut. Jeder Student ist selbst für seinen Erfolg verantwortlich. Er muss sich seine eigenen Notizen machen und im Internet nach Informationen recherchieren. Mit Hausaufgaben wird der Weg zu selbstständiger Arbeit geebnet. Wer das nicht kann, verliert schnell den Überblick. Er versteht den Stoff nicht mehr und muss nach einem Semester aufgeben.

Hausaufgaben sind zwar eine gute Übung, aber garantieren nicht den absoluten Erfolg. Oft bleibt eine Aufgabe unklar und muss in der Schulstunde nochmals besprochen werden. Wer eine Schwäche in Mathe hat, sollte zusätzlich mit anderen Büchern arbeiten. Denn die Aufgaben dienen nicht dazu, die Schüler in ihrer Freizeit zu beschäftigen. Sie sollen ein grundlegendes Verständnis der Materie ermöglichen und gelerntes Wissen festigen. Es ist vollkommen in Ordnung, andere Schulbücher durchzuarbeiten. Schließlich steht die Zukunft des Schülers auf dem Spiel.

Erstellt am: 01.12.2011 um 9:30 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Allgemein