Sinnvolle Hausaufgaben – späterhin ein erleichterter Berufseinstieg

Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Schulzeit. Gähnende Langeweile machte sich manchmal in den Unterrichtsstunden breit und dann gab es die lästigen Hausaufgaben für nachmittags. Aber wie mancher später schon gemerkt hat, sind Hausaufgaben sinnvoll, denn sie bereiten den Schüler auf später absolvierende Referate vor. Um da keine Defizite aufzubauen, dient die Hausaufgabe als reines Lernmittel, indem sich die einzelnen Themen wiederholen. Denn je öfter Lernstoff wiederholt wird, desto besser prägt er sich ein. Das sieht man an Vokabeln und Formeln, mit einmal durchlesen tut sich da nichts, hier ist die Wiederholung das A und O. Sicher sind die Schüler mit all den Fächern die es Tag für Tag abzuarbeiten gibt oftmals überfordert. Aber wenn hier mit ein wenig Überlegung gearbeitet wird, dann kann jeder Schüler seinen Stoff erlernen und vor allen Dingen auch behalten.

Um späterhin das Erlernte in einem Referat vorzutragen, muss Vorarbeit geleistet werden, nicht nur im normalen Unterricht, sondern auch bei den Hausaufgaben. Nur damit wird das Erlernte oder zu Lernende vertieft um bei Bedarf abgerufen zu werden. Wird die Hausaufgabe sinnvoll genutzt und vor allen Dingen nachmittäglich auch gemacht, so wird selbst der Schüler mit der Zeit merken, wie seine Leistungen steigen. Der Lehrer testet auch mit den Hausaufgaben ob der Stoff verstanden wurde und ob gegebenenfalls noch Nacharbeit erforderlich ist. Es nachzuvollziehen das Schüler nachmittags keinen Nerv und keinen Kopf mehr haben um gewissenhaft den Schulstoff zu kompensieren. Die Flut von Eindrücken und Erlebnissen die auf die jugendlichen Schüler einstürmen, bewegen sich manchmal in rasanten Kreisen. Klar, dass dann der Kopf nicht frei ist. Aber verständlich und vernünftig einem Schüler nahegebracht, dass er für sich lernt und nicht der berühmte Spruch fürs Leben, stoßt bei den meisten Jugendlichen doch Verständnis. Man setzt sich auf den sogenannten Hosenboden. Wenn die Lehrperson geschickt und abwechslungsreich den ja manchmal trockenen Lehrstoff aufgibt, dann ist der Schüler meist bereit die Hausaufgaben zu machen. Die Lernmotivation der Schüler und gerade hier für die Hausaufgaben, sollte vielleicht nicht einfach nur im „aufgeben der Aufgaben“ sein, denn wenn das Thema anspricht, dann wird auch daran gearbeitet. Für die heutige Jugend und Schüler muss ein gewisser Funfaktor dabei sein. Ein gewiefter Lehrer nutzt diesen Faktor aus um so auch einen besseren Klassendurchschnitt zu erhalten.

Hausaufgaben sind keine Schikane der Lehrer, sondern eine sinnvolle Weiterbildung für das spätere Berufsfeld oder weiterführende Fachschulen. Denn gute Noten sind wichtig, wenn späterhin der Euro „rollen“ soll und man sich seinen Traumjob an Land gezogen hat.

Erstellt am: 14.07.2011 um 14:45 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Allgemein