Über den Sinn von Hausaufgaben

Hausaufgaben waren noch nie beliebt bei den Schülern und werden es auch nicht sein. Es hat den Anschein, dass der Lernende den Sinn nicht versteht, warum Hausarbeiten aufgegeben werden. Oder liegt es am Lehrer, der sie nicht spezifisch genug aufgibt? Je älter die Schüler werden, das beginnt ab der 11. Klasse (ab jetzt heißt die Hausaufgabe Klausur), werden die Heimarbeiten die aufgegeben wurden, meist gar nicht mehr genutzt. Dabei haben Hausaufgaben auf dem Weg zur Klausur eine sinnvolle Aufgabe. Es ist pädagogisch erwiesen, dass sogenannte Wiederholungen, also morgens in der Schule und nachmittags zum vertiefen, einen großen Nutzen haben. Man sieht das an den Formel der Mathematik oder Vokabeln in einer Fremdsprache, je länger sie geübt werden, desto mehr bleiben sie haften. Was außerdem noch festzustellen ist, das Erlernte wird mehr verstanden, die Schüler können sich damit auseinandersetzen.

Man merkt das Defizit das der Schüler in bestimmten Bereichen sofort, wenn der Pädagoge ein Thema wiederholt, um zu sehen ob es „sitzt“. Oft stellt er dann fest, dass der Schüler überhaupt keine, na sagen wir einmal, Ahnung mehr davon hat. Dabei entsteht für den Lehrer als auch für den Schüler Unzufriedenheit. Die Hausaufgaben dienen ja auch als Hilfe für den nächsten Unterrichtstag. Der Lehrer muss sich darüber informieren, inwieweit der Unterrichtsstoff verstanden wurde. Ist das nicht der Fall und es ist eine Klausur geplant, muss der ganze Stoff wiederholt werden. Die Hausaufgaben werden am Ende der Schulstunde mitgeteilt und haben den Zweck, dass der Schüler sie nicht vergisst, hier wird schon an der Verantwortung gearbeitet. Verantwortung eine gewisse Sache zu erledigen und nicht einfach schleifen lassen. Hat der Schüler seine Hausaufgaben öfter nicht gemacht, gibt es schlechte Noten, die eventuell sogar die Versetzung gefährden können.

Die Hausaufgaben werden mündlich wie schriftlich abgefragt. Wird der Lehrstoff immer wieder wiederholt prägt er sich ein, was bei einer Klausur dann Wirkung zeigt. Macht der Schüler seine Hausaufgaben, soll dies in einem Zimmer geschehen, an dem er seine Ruhe hat. Wenn ein Schreibtisch im Zimmer steht, ist dieser geeignet. Keinesfalls sollten die Aufgaben auf dem Bett oder morgens am Frühstückstisch gemacht werden. Da entsteht keine Sorgfalt und auch die ist wichtig. Die Schrift soll schon lesbar sein und Hefte nicht voller Schmierflecken. Die Aufgaben am gleichen Nachmittag erledigt haben die größten Erfolge, da das Wissen vom Vormittag noch frisch ist. Es sollte aber eine Pause eingelegt werden, so ungefähr nach halben Stunde, da kann das Kind Musik hören oder lesen. Sind Vokabeln angesagt, die können vor dem Zubettgehen noch einmal wiederholt werden, das prägt sich ein.

Erstellt am: 04.07.2011 um 16:11 Uhr - von: admin - Kategorie(n): Allgemein